Mittwoch, 25. Februar 2009

Weil Freitag mein Geburtstag war...


Alle, die öfters mal einen Blick auf meinen Block werfen und enttäuscht feststellen müssen, dass einmal wieder rein gar nichts passiert ist, haben jetzt einen Grund zum jubeln.
Denn ich nutze einmal die Gelegenheit mich bei ein paar wundervollen Personen für eine gelungene Überraschung zu bedanken.
Damaris, Hanna, Andi, Basti, Becks, Bekky, Katha, Jule, Julchen, Tabbi, Steph und Chris. Ihr seid einzigartig. Danke für die nassen Füße, den vollgefressenen Bauch und das Gefühl, aufgenommen worden zu sein. Danke.

Montag, 17. November 2008

"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt..."


Hallo alle zusammen, die sich hier an den Bildschirmen versammelt haben um meine geistigen Ergüsse gespannt zu verfolgen.
Ersteinmal kann ich Entwarnung geben - es geht mir gut. Doch so langsam beginnt sich die Sehnsucht nach der Heimat in mir zu regen. Mir fehlen meine Freunde. Hanna, ich meine dich! Zwar habe ich hier in den letzten Wochen viele Menschen kennen gelernt, doch leider wird hier Studium und Privatleben strengstens getrennt. Man bekommt hier also nur sehr schwer eine Chance die Menschen genauer kennen zu lernen oder man gibt sich einfach mit der Oberflächlichkeit der Beziehungen zu Frieden, aber das will ich nicht.
Ihr merkt schon, dass ich etwas wehleidig bin. Verzeiht mir auch bitte, dass noch mehr Gejammer folgt, denn ich habe entschlossen evtl. umzuziehen oder zumindest erstmal einen Antrag auf Wohnheimwechsel zu stellen. Meine WG fängt nämlich langsam an zu nerven. Mein geliebter Franzose Guilliaume, den ich wirklich sehr mag, ist trotz allem ein Ferkel. Es gibt zwar einen Putzplan, doch der wird gekonnt ignoriert - von allen.
Doch Dresden hat auch schöne Seiten. Gestern zum Beispiel war ich mal wieder in der Altstadt spazieren, was ich immer tue, wenn ich zu viel Zeit habe und ich mich weniger gut fühle. Wenn ich mir abends die Stadt so schön beleuchtet ansehe, weiß ich das alles wieder zu schätzen und kann mein Glück kaum fassen. Wer kann schon von sich behaupten, dass er sein Traumstudium in seiner Traumstadt genießen darf? Wahrscheinlich nur wenige...

Montag, 13. Oktober 2008

Ich bin (k)ein Berliner...

Wenn ihr euch gerade fragt, warum ich am Wochenende nicht zu Hause im schönen Breitungen war, dann habe ich hier meine Rechtfertigung für euch: Ich war in Berlin. Denn dort sollte das Festival "Sally Sounds 08" stattfinden, für welches ich meiner Schwester Sophie zwei Karten zu ihrem Geburtstag geschenkt habe. Hätte ich damals schon gewusst wie anstrengend und kostspielig dieses Geschenk werden wird, hätte ich ihr vielleicht doch lieber etwas gebastelt.
Das ganze startete am Freitag, dem 11.10.08. Mein Zeitplan war durchaus straff, denn ich wollte zuvor noch, mit Sophie, das kostenlose Erstsemesterfrühstück besuchen. Dann ging es auch schon sofort mit der Bahn von Dresden auf nach Leipzig, denn dort wartete bereits unsere Mitfahrgelegenheit Madleen, die wie wir feststellen mussten nicht sehr viel fitter war als die Holland-Moritz-Schwestern. Ein Nickerchen später waren wir nun endlich da. Natürlich war ich viel zu müde und erschöpft um das ganze Spektakel zu würdigen. So zogen Polarkreis 18, Kilians und The Rifles an mir vorüber. Ich erwartete nicht mehr viel vom fortgeschrittenen Abend, doch es ist wohl jedem bekannt: "Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her."
Und mein Lichtlein hieß Travis (für die von euch, die Travis nicht kennen: Das sind die, die "Sing" und "Why does it always rain on me?" gesungen haben). Ungewollt und unerwartet hauten sie mich wortwörtlich vom Hocker. Der Leadsinger Fran Healy legte all sein Herzblut in das Konzert und machte jeden Song zu einem Erlebnis. Man kann es kaum beschreiben, ihr müsst es erlebt haben, so leid es mir auch tut. Schließlich ging der Tag vorüber und mir stand eine lange Heimreise nach Dresden bevor. Immer wieder schlief ich ein, doch immer wieder dröhnte auch die Melodie von "Das Wandern ist des Müllers Lust" durch die Lautsprecher. Der Schaffner wollte sicherlich alle Aufmerksamkeit auf die Ansage der nächsten Haltestelle lenken, was ich bis heute nicht nachvollziehen kann.
Dies war also mein Bericht. Und wie beendet man so etwas besser als einer kleinen Diashow? Ich weiß es wirklich nicht!

Sonntag, 12. Oktober 2008

"Sachsen - dort, wo die schönen Mädchen wachsen"



Ja, nun habe auch ich einen Blog. Ihr müsst ja schließlich auf dem Laufenden sein, was ich hier in Sachsens Landeshauptstadt so anstelle und erlebe. Und erleben tu ich hier sehr viel. Die WG im Studentenwohnheim, in die ich vor ca. 2 Wochen gezogen bin, ist ein bunter liebenswerter Haufen. Wir hätten da Holly, ein(e) Deutsche(r), Emma, eine Italienerin, Guillaume, ein Franzose und Robert, den ich in den zwei Wochen, die ich hier wohne nur ein einziges Mal kurz von hinten gesehen habe. Die restlichen drei Mitbewohner sind noch nicht da, was die Spannung um einiges steigert.
Ich halte euch auf dem Laufenden. Au revoir und Ciao, Kathleen!